Das Äußere spricht für einen Bau des späten 17. Jahrhunderts. Konsekriert wurde die Kapelle am 9. Juli 1724. Im Zuge der kirchlichen Reformbestrebungen Kaiser Franz Josef II. fiel die Kapelle der Beschlagnahme anheim und wurde verkauft. Nach mehrmaligen Besitzerwechsel wurde sie 1848 öffentlich versteigert. Diese Kapelle soll früher einige Barockfiguren und ein Notburgabild aus der Rokokozeit sowie zahlreiche Votivgaben besessen haben. Der kostbarste Schatz, den die Kapelle besaß, war eine von zwei Engeln gehaltene gotische Johannesschüssel aus dem Jahre 1498, die leider um die Jahrtausendwende ins Ausland verkauft wurde. Die Weidachkapelle wurde 1957 zur Kriegergedächtnisstätte der Gemeinde Kramsach gemacht und durch die Bildhauerin Gret Einberger völlig neu ausgestattet. (Text aus dem "Buch von Kramsach" ,Bachmann 1972)